
Die tiefste Satire über das Menschengeschlecht ist
just sein Rechtsbegriff und seine Gerechtigkeit
(Sören Kierkegaard, Tagebücher 1854).
JustizHumor
Diese Seite ist reserviert für Justizhumoresken, -grotesken, für den Amtsschimmel, der so lange wiehern wird, so lange es Ämter gibt.
Ohne Garantie für das Niveau der Fundstücke.
"Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwartze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von weitem erkennt". (Kabinettsorder von Friedrich Wilhelm I. vom 15.12.1726). Mit dieser Bemerkung hat sich FWI. einige Feinde gemacht, wir lachen auch nicht darüber.
"Was wünschen Sie zum Abendbrot?" fragte der Gefängnisdirektor den armen Sünder, der morgen früh am Galgen sterben sollte. "Sie dürfen essen und trinken, was und wie viel Sie wollen." Schade!" rief der Delinquent. "Schade!! Wenn Sie mir das drei Monate früher gesagt hätten, wäre der ganze Raubmord nicht passiert." (Alfred Polgar, Soziale Unordnung). Was sagt ein arbeitsloser deutscher Jurist zu einem Juristen, der einen Job hat? "Bitte eine Currywurst".Aufgrund wilder Exzesse im Purgatorio geht die große Mauer kaputt, die den Himmel von der Hölle trennt. An der Schadenstelle treffen sich der Teufel und Petrus. Teufel: "Ich habe mich mit meinen Anwälten unterhalten und sie sind der Meinung, dass ihr die Mauer wieder aufbauen müsst." Petrus: "Nun, ich werde mir dann auch mal Rechtsbeistand holen. Du hörst von uns." Einige Tage später sieht der Teufel verblüfft, wie sich einige Engel daran machen, das Loch zu flicken. Erstaunt ruft er Petrus an. Teufel: "Ihr baut die Mauer einfach so wieder auf? Ohne euch mit uns zu streiten?" Petrus: "Na ja, die Sache stellt sich leider so dar. Ich habe versucht, jemanden zu finden, der uns da weiterhelfen kann; so sehr ich mich aber auch bemühte ich habe hier im Himmel einfach keinen einzigen Anwalt gefunden." - Hahaha!?

"Das haben wir gleich", sagte der Anwalt und meinte das Geld seines Klienten.
Ein reicher Mann liegt auf dem Sterbebett.
Wenn ein Anwalt und ein Politiker gleichzeitig ertrinken würden, und sie nur einen retten könnten, (rhetorische Pause!) würden sie essen gehen oder die Zeitung lesen?
Eine Räuberbande bricht unglücklicherweise in den Anwaltsklub ein. Die Anwälte kämpfen wie um ihr Leben. Schließlich waren die Räuber froh, noch einmal zu entkommen. "Was für ein Pech!" sagt einer der Räuber, "Wir haben gerade mal 25 €." "Ich habe Euch gewarnt, von Anwälten fernzubleiben!", schreit der Boss zurück. "Wir hatten über 100 €, bevor wir eingebrochen sind!"Na ja, bedingt lustig, aber scheinbar signifikant...
Wer gehört nicht in diese Reihe: Rotkäppchen - der Papst - ein ehrlicher Anwalt - Donald Duck? Antwort: Der Papst. Ihn gibt es wirklich, alle anderen sind Phantasiegestalten.

Maritime Anwaltswitze
Q: Why won't sharks
(Haie) attack lawyers?
A: Professional courtesy.
Q: What do you call 5000
dead lawyers at the bottom of the ocean?
A: A good start!
Verboten

Hier ist leider alles verboten - mit Ausnahme der Erlaubnis, seinen Müll wegzuwerfen!
Vielleicht könnte man auch das Schild wegwerfen, das ist jedenfalls nicht explizit verboten.

Hier sieht es ähnlich aus, in dieser Basilika
darf man sich nur "autorisiert führen" lassen.
Lustige EntscheidungPerücke nur für Selbstzahler
Männer mit Glatze oder Haarausfall können bei ihrem Wunsch nach einer Perücke nicht auf Leistungen der Krankenkasse rechnen. Nach dem Sozialgericht Dresden (Az: S 18 KR 1380/04) verstößt es nicht gegen das Gleichheitsrecht, dass nur Frauen Anspruch auf Kostenübernahme für Haarersatz haben. Das Gericht wies die Klage eines 46 Jahre alten Mannes ab, der sein Haar komplett verloren hatte. Seine Kasse hatte sich geweigert, ihm eine Perücke für 440 Euro zu zahlen. «Der Haarausfall selbst kann mit einer Perücke nicht behandelt werden. Gegen Sonnenstrahlen oder Kälte schützen auch Hut oder Mütze», stellten die Richter fest. Die Krankenkasse müsse nur Haarersatz gewähren, wenn die Glatze so entstellend wirkt, dass der Kahlköpfige faktisch vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wird. Dieser Fall trete beim männlichen Geschlecht aber nicht auf. Denn unfreiwilliger Haarverlust sei bei ihnen weit verbreitet. Wenn daraus psychische Probleme folgen, sei das mittels einer Psychotherapie zu behandeln. Demnach ist bei Männern „das Aussehen und die soziale Stellung weder auf beruflichem noch auf gesellschaftlichem Gebiet durch einen mehr oder minder starken Haarausfall beeinträchtigt“.
Wegen der grundsätzlichen Bedeutung (!) ließ das Sozialgericht die Berufung zu.

Eine Sendung, die fern von Europa an uns adressiert wurde und
einen genialen Vorschlag für eine neue
Berufsbezeichnung für Anwälte beinhaltet!